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Alte Brennerei – Anerkennung für denkmalgerechte Modernisierung

Blog

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Die Alte Brennerei an der Belziger Straße in Golzow wurde für den Brandenburgischen Baukulturpreis nominiert. Zwar wurde dieser Preis Anfang Dezember 2025 an das Projekt „Eisenbahnüberführung über die Oder bei Küstrin“ vergeben. Wir gratulieren herzlich – und freuen uns zugleich über „unsere“ Nominierung.

Die Alte Brennerei gehörte zum ehemaligen Gutshof der Familie von Rochow. Sie wurde um 1855 gebaut, ab den 1960er Jahren – als hier kein Schnaps mehr gebrannt wurde – unter anderem von den Frauen der ansässigen LPG genutzt, um Kartoffeln für die Schülerspeisung zu schälen. 2019 haben wir das Gebäude erworben, um es zu sanieren und für unseren Betrieb nutzen zu können.

In den Jahren 2022/23 wurde das rote Backsteingebäude mit seinem markanten Schornstein nach Planungen des Berliner Architekturbüros Bernrieder, Sieweke Lagemann denkmalgerecht modernisiert. Äußerlich hat das Gebäude seine Gestalt kaum verändert, die sichtbaren Modernisierungen sind im Inneren konzentriert. Hier wurde besonderer Wert darauf gelegt, den industriellen Charakter zu erhalten. Dafür wurden vorhandene Baustoffe wiederverwendet und alte Handwerkstechniken eingesetzt.

Im der Straße zugewandten Gebäudeteil entstand dabei ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, in dem wir kürzlich unsere Weihnachtsfeier begangen haben. Auch der Gewölbekeller kann für Zusammenkünfte genutzt werden. In den oberen Geschossen entstanden Wohnungen, die von Auszubildenden genutzt werden können, die in unserem landwirtschaftlichen Betrieb lernen und arbeiten. Wie die Auswahlkommission für den Baukulturpreis es formuliert, leisten wir mit dieser Sanierung und Modernisierung „einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Bau- und Lebenskultur im ländlichen Raum Brandenburgs.“ Danke – das freut auch uns.

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Der Gewölbekeller behielt seinen ursprünglichen Charakter. 

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Im straßenseitigen Gebäudeteil ist ein Multifunktionsraum entstanden. 

FOTOS: Stefan Müller 
Stand: 17. Dez. 2025

Rehe retten – Teamwork vor Mähwerk

Blog

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Frühmorgens um 3 Uhr ist es auch im Mai noch ziemlich frisch und dunkel. Dennoch traf sich zehn Tage lang zu dieser frühen Stunde eine Gruppe von Menschen in Golzow, um Rehkitze aufzustöbern und einzufangen. Mit einer Drohne überflogen sie Wiesen und Felder, um per Wärmebildkamera Rehkitze zu entdecken und einzufangen – bevor Traktoren zu Mäharbeiten auf diese Flächen rollten. Da diese Jungtiere nicht fliehen, sondern sich ducken, wenn ihnen Gefahr droht, ist diese Suche überlebenswichtig.

Hat die Kamera ein Kitz ausfindig gemacht, rücken lokale Jäger und Landwirte aus, um das Tier einzufangen und damit zu retten. Das Reh wird am Feldrand in einer speziellen Box auf Gras gelegt; damit ihm kein menschlicher Geruch anhaftet, wird es nur mit Handschuhen und Gras berührt. Nach den Mäharbeiten wird es genau an der Stelle, wo die Retter es gefunden haben, wieder abgelegt, damit das Muttertier es leicht finden kann.

„Das ist jetzt das dritte Jahr, in dem wir zusammen mit dem Verein ‚Rehkitz Rettung Brandenburg e.V.‘ vor den Mäharbeiten diesen Einsatz fahren“, sagt Mark Linke, Bereichsleiter für die Pflanzenproduktion. „Auch diesmal haben sich wieder Nachbarn aus Golzow dabei engagiert, Jäger und andere Freiwillige.“ In diesem Frühjahr wurden nur zwei Kitze aufgestöbert. offenbar ist die Setzzeit leicht verzögert, denn im Vorjahr waren es 18 Jungtiere. Der Rettungsaufwand bleibt der gleiche.

Um sich bei den freiwilligen Helfern zu bedanken, versorgte das Team um Mark Linke sie zu früher Stunde mit heißem Kaffee und Tee. Danach wurden täglich im Schnitt 100 bis 150 Hektar Gras und Luzerne gemäht, die als Silage an die Milchkühe direkt hier in Golzow verfüttert werden. Und Kühe sind ja bekanntlich Vegetarier.

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Um Rehkitze zu retten, werden sie frühmorgens per Wärmebildkamera gesucht, bevor die Mäharbeiten losgehen.

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Die Rehkitze werden nur mit Handschuhen berührt und in speziellen Kisten auf Gras gelagert, damit sie ohne menschlichen Geruch von ihren Müttern wieder angenommen werden.

 

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Per Drohne schickt ein Mitarbeiter des Vereins Rehkitz Rettung Brandenburg e.V. eine Wärmebildkamera über die Flächen, um versteckte Kitze zu finden.

 

Juni 2025

Kälberfrau Grete

Blog

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Unsere „Kälberfrauen“ Conny, Gabi und Karina werden seit ein paar Wochen von Grete unterstützt. Diese neue „Kollegin“ ist eine Eimerwaschanlage, in der die Milcheimer und Zitzengummis für die Kälberaufzucht gereinigt werden. Das spart eine Menge Arbeitseinsatz und trägt zugleich zur Kälbergesundheit bei.

Rund 780 Kälber werden jedes Jahr in unseren Ställen in Grünheide geboren. Monatlich schwankt die Zahl der Geburten zwischen 50 und 90. Jedes Kalb bekommt für die ersten Wochen einen blauen Eimer zugeteilt, in dem die besonders reichhaltige Biestmilch oder Kolostrum-Milch serviert wird. Diese Eimer müssen sauber sein, damit die Jungtiere gesund bleiben – genau wie Milchflaschen für Babys. Diese aufwändige Arbeit übernimmt nun Grete, damit unsere Kolleginnen stattdessen noch mehr Zeit zur Verfügung haben, um die Kälber zu betreuen. Hier reicht das Spektrum von Geburtshilfe, Nabel-Desinfektion, Buchten einstreuen und Ohrmarke einziehen, über Fiebermessen bis zum Füttern und Tränken. 

Jedes Kalb trinkt in den ersten zwei bis vier Lebensstunden etwa 3-4 Liter Biestmilch, die auf natürliche Weise die Abwehrkräfte der Neugeborenen stärkt. Um immer genug davon zu haben, frieren wir überschüssige Kolostrum-Milch im speziellen Gefriersystem „Colo-Quick“ ein. So können wir bei Bedarf auftauen, wenn eine Kuh nach der Kalbung noch nicht genug Milch gibt. Auch diese umsichtige Art der Vorratshaltung trägt dazu bei, dass unsere Kälber gesund sind und bleiben. 

 

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Jedes Kalb bekommt „seinen“ blauen Milcheimer für die ersten Lebenswochen zugeteilt.

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Die Eimer-Waschanlage Grete erleichtert das Reinigen der blauen Milcheimer und Zitzengummis

Bremstraining für Sicherheit

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Mit einem Trecker auf dem Acker gerade Furchen zu ziehen, lernen „Traktoristen“ schon in der Ausbildung. Mit moderner GPS-Unterstützung ist das heute in einer klimatisierten Fahrerkabine sogar recht komfortabel. 

Ein ganz anderer Schnack ist es, mit einem Traktor mit Anhänger über „normale“ Straßen zu fahren. Allein die Breite des Gespanns erfordert großes Geschick, um auf andere Autofahrer Rücksicht zu nehmen.

„Vor einem Kindergarten oder einer Schule ist höchste Aufmerksamkeit geboten“, sagt Mark Linke, der unseren Bereich Pflanzenproduktion leitet. „Es erfordert Mut und Erfahrung, in einer solchen Situation voll auf die Bremse des Treckers zu treten.“ Damit das sicher klappt, haben der gebürtige Golzower und sein Team ein spezielles Fahrsicherheitstraining absolviert. 

Bei strahlendem Sonnenschein hat das Team Ende November beim ADAC in Linthe auf fünf verschiedenen, bereitgestellten Traktoren erprobt, wie sie in Schlangenlinien, Kurven und bei Glätte am besten reagieren können. Bremstraining – mit bis zu 350 PS starken Gefährten. Was in der Theorie noch einfach klang, erfordert sogar im Training Überwindung: Vollbremsung, Kontrollverlust, Bremse loslassen, nachsteuern, Spur halten – Nervenkitzel pur. Das gemeinsame Mittagessen zum Abschluss war redlich verdient. 

Alle sieben Kolleginnen und Kollegen haben dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Eine Erkenntnis ist: Durch die enorme Bremswirkung der Traktoren ist der Bremsweg meist kürzer als gedacht. Das Fahrtraining stärkt also den Zusammenhalt im Team und erhöht zugleich die Sicherheit auf den Straßen in und um Golzow.

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Smarte Technik für Kuhgesundheit

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„Kühe sind faszinierende Tiere", schwärmt Susann Fröhlich über die Herde, die sie managt. „Sie können Beschwerden sehr lange unterdrücken. Deshalb ist es gut, dass wir ein Früherkennungssystem haben." Dabei handelt es sich um gut sichtbare, blaue Halsbänder die jede der rund 800 Kühe seit Anfang 2023 trägt. Neben der individuellen Nummer ist jedes Halsband mit einem Transponder ausgestattet, der die Bewegungen des Tiers erfasst. Und anhand dieser Bewegungsprofile kann die Herdenmanagerin erkennen, ob eine Kuh nur noch wenig frisst, sich besonders viel oder wenig bewegt.

 

„So können wir schneller erkennen, ob eine Kuh zum Beispiel Bauchweh hat und dann sanft eingreifen, bevor sich ein größeres Problem entwickelt", beschreibt Susann Fröhlich die Vorzüge für das Tierwohl. Auch für die Arbeitssicherheit der Stallcrew sind die smarten Halsbänder gut: Wenn die Tiere in den Melkstand kommen, können sie automatisch über verschiedene Gatter in separate Boxen geleitet werden. Das hilft dabei, Kühe für die Klauenpflege oder die Tierarzt-Visite auszusortieren – ohne dass ein Teammitglied zwischen den Tieren herumlaufen muss.

Neben den Bewegungen und damit dem Gesundheitszustand der Kühe, wird über das Halsband auch die tägliche Milchmenge der einzelnen Kuh erkannt und dementsprechend das Futter zugeteilt. Denn je nach Laktationsphase bekommen die Tiere unterschiedliche Rationen, um nicht zu verfetten. So wird auch die Ernährung sorgfältig angepasst.

  1. Schwarzbunte Frühlingsgefühle
  2. Von Regen und blauen Blumen
  3. Landwirtschaft macht Schule
  4. Fruchtbares Zwischenspiel

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